12.12.2018 - Meine heutige Rede in der Gemeindevertretersitzung zum Wirtschaftsplan 2019 des Tourismus-Service Scharbeutz

Frau Vorsitzende, meine Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

uns liegt heute der Wirtschaftsplan des Tourismus-Service vor, den der Tourismusausschuss in mehreren vorgeschalteten Sitzungen gründlich beraten hat.

 

Das vorliegende Zahlenwerk ist  - was den Vermögensplan betrifft - das Ergebnis vieler weiterer Sitzungen des gesamten Jahres 2018.

 

Gestatten Sie mir aber aber noch eine kleine Eingangsbemerkung zu den soeben getätigten Ausführungen meines Vorredners aus der WUB-Fraktion:

Sicherlich ist es Ihr gutes Recht, sehr geehrter Herr Teschke, wenn Sie und die WUB-Fraktion hier und heute gegen den Entwurf stimmen werden, erfreulicher und weitaus zielführender wäre jedoch gewesen, wenn Sie bzw. die Mitglieder Ihrer Fraktion Vorschläge zu den einzelnen Posten in Form von Beiträgen oder sogar Anträgen unterbreitet hätten und sich somit ernsthaft und vor der jeweiligen Beschlussempfehlung für die heutige Sitzung an der Beratung des vorliegenden Zahlenwerks beteiligt hätten, als heute nur dagegen zu stimmen. Als Beispiel nenne ich hier die Sitzung der AG SEEBRÜCKEN, in welcher wir die beiden 1. Sieger und die beiden 2. Sieger für die neu zu bauenden Seebrücken in Haffkrug und Scharbeutz ermittelt haben. Hier haben Ihre beiden Vertreter sich tatkräftig an der durch die MATRIX vorbereitete Punktevergabe mitgemacht, heute nun wollen Sie davon aber nichts mehr wissen und stimmen dagegen - das ist nicht zu akzeptieren.

 

Nun aber zum Wirtschaftsplan selber:

 

Die Einnahme-Ansätze im Erfolgsplan sind gegenüber dem Vorjahr wieder leicht erhöht worden durch Anwendung des bewährten 5-Jahres-Durchschnitts hauptsächlich im Tourismusbeitrag, der Strandbenutzungsgebühr als auch bei den Parkgebühren sowie aufgrund der Anpassungen in der Tourismusabgabe bzw. im Tourismusbeitrag durch die jeweils aktualisierte Abgabenkalkulation, wie wir Sie eben beschlossen haben.

 

Aber auch die Aufwendungen begründen sich nachvollziehbar und hauptsächlich durch Instandhaltungen in

unsere Parkplätze, das WC-Gebäude an der Aalkate, oder auch die Renovierung weiterer Holzflächen entlang der Promenade, um nur einige zu nennen.

 

Der Vermögensplan weist unter den kalkulierten Projekten zwei aus SPD-Fraktionssicht ganz entscheidende Investitionsmaßnahmen aus.

 

Zum einen stellen wir mit 1,467 Millionen Euro nunmehr die endgültige Finanzierung des dringend benötigten und für Haffkrug, seine Bewohner und Bewohnerinnen sowie für die Vereine, Verbände und letztendlich für die Gäste lang herbeigesehnten und touristisch genutzten KULTURHAUSES HAFFKRUG sicher.

 

Wir freuen uns, dass wir dieses Projekt nunmehr der Umsetzung zuführen können und alle Einheimischen und Gäste nach Fertigstellung wieder eine Heimat für Veranstaltungen, Kultur-Events und Privatfeiern vorfinden werden.

 

Hoffen wir, dass die Umsetzung nunmehr auch reibungslos und ohne weitere Schwierigkeiten erfolgen kann.

 

Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Investition in die Infrastruktur sind aus touristischer Sicht die beiden Verpflichtungsermächtigungen mit insgesamt € 7,3 Millionen für den Neubau der Seebrücken in Haffkrug und Scharbeutz.

 

Übrigens auch ein Projekt mit hoher Förderquote, wie bereits beim KULTURHAUS HAFFKRUG erwähnt.

 

Wir sind sicher, dass die Aufenthaltsqualität unserer Gäste, die letztendlich mit der Zahlung der Strandbenutzungsgebühr bzw. des Tourismusbeitrags, also der Übernachtungskurabgabe zur Finanzierung beitragen,

als auch das WIR-Gefühl unserer Bürgerinnen und Bürger enorm steigen wird, gerade auch im Hinblick auf den touristischen Wettbewerb und die Positionierung unserer Tourismusgemeinde Scharbeutz am Markt im Vergleich zu allen anderen Urlaubs-Destinationen.

 

Hier wird also abermals nicht sinnlos investiert, sondern mit Augenmaß, konstruktiven Beratungen und sorgfältiger finanzieller Ausstattung unter Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten planvoll die touristische Infrastruktur unserer Gemeinde Scharbeutz, und nochmals erwähnt: zum Wohle von Gästen und Einheimischen gleichermaßen weiterentwickelt!

 

Die SPD-Fraktion wird daher auch mit dem bei uns keine Freudensprünge erzeugten erneuten Zuschuss in die TALB, der im Übrigen anderslautend zur Aussage des Bürgermeisters in diesem Jahr wiederholt! und eben nicht einmalig dem vorliegenden Wirtschaftsplan 2019 zustimmen.

 

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit, wünsche allen besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch in ein hoffentlich friedvolles Jahr 2019.

 

Herzlichen Dank!

27.09.2018 - Folgende Antwort erreichte uns heute auf unseren gestrigen Beschluss in der Gemeindevertretung im Fall der von Abschiebung bedrohten Familie K. aus Haffkrug:

Sehr geehrter Herr Schimeck,

 

im Namen aller 123 Senioren und Mitarbeiter der Kurpark Residenz Haffkrug sowie Fam. Kola, ein ganz herzliches Dankeschön an die Gemeindevertretung Scharbeutz für Ihr Engagement, bezüglich der oben genannten Petition „Unsere Senioren kämpfen um unsere Mitarbeiterin Frau Mira K.“

 

https://www.openpetition.de/petition/online/unsere-senioren-kaempfen-um-unsere-mitarbeiterin-mira-k

 

Voller Stolz haben hier alle die Nachricht aufgenommen, dass die Gemeindevertretung Scharbeutz, bestehend aus CDU, WUB, GRÜNE / BÜNDNIS 90, CBS, FDP und SPD, die Petition einstimmig unterstützen wird. (s. E-Mail weiter unten).

 

Wir laden auch Sie am 02.10.2018 um 14.30 Uhr zum Petitions „Nebenantreffen“ in die Kurpark Residenz Haffkrug herzlich ein, um Fam. Kola und unsere Senioren kennenzulernen und sich in einem offenen Petitionsgespräch hier über das Anliegen unserer Senioren auszutauschen. Nach unserer Kenntnis haben sich diverse Pressevertreter, ggf. Fernsehsender ebenfalls angekündigt um Informationen über die Petition zu erhalten und darüber zu berichten.

 

Weit über 500 Unterschriften konnten bisher zum Petitionsanliegen schon gesammelt werden und wir benötigen dringend tatkräftige Unterstützung, um die Situation der Fam. Kola noch mehr in die Öffentlichkeit zu bringen.

 

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

J. Plötzner

Geschäftsführer

27.09.2018 - ONLINE-Petition "WIR KÄMPFEN FÜR EIN BLEIBERECHT DER HAFFKRUGER FAMILIE K.

Wir bitten alle Leser dieser Petition durch einen Eintrag unter

 

https://www.openpetition.de/petition/online/unsere-senioren-kaempfen-um-unsere-mitarbeiterin-mira-k

 

um Ihre Mithilfe, damit Familie K hier in Haffkrug bleiben kann.

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

im Jahr 2017 erhielten wir als Senioreneinrichtung die Anfrage der Kirchengemeinde Süsel, ob wir uns vorstellen könnten, der Mutter einer in Haffkrug lebenden Flüchtlingsfamilie eine Arbeitsstelle in der Kurpark Residenz Haffkrug zur Verfügung zu stellen.


Das Team der Kurpark Residenz Haffkrug hat sich sofort dazu entschlossen, hier Hilfestellung zu leisten und Frau Kola einen Arbeitsplatz anzubieten, sofern die Ausländerbehörde und die Agentur für Arbeit dem zustimmen würde. In einem langwierigen Behörden-Prüfungsverfahren wurden alle entscheidenden Kriterien abgewägt, deren Ergebnis eine Arbeitserlaubnis mit allen Rechten und Pflichten für Arbeitgeber und Arbeitnehmer beinhaltete.

 

Seit 2017 ist Frau Mira Kola eine von 60 Mitarbeitern der Einrichtung. Durch ihre Arbeit als Küchenhilfe leistet sie einen wertvollen Beitrag zum Wohl der hier 123 lebenden Senioren. Sie ist eine sehr freundliche und fleißige Mitarbeiterin und wird zudem durch ihre Umsicht und Hilfsbereitschaft von allen Senioren, Angehörigen, Gästen und Kollegen sehr geschätzt. Die Arbeit von Frau Kola ist weit vielfältiger als nur einfache Hilfsarbeiten in der Küche zu leisten und wird daher von uns über dem gesetzlichen Mindestlohn honoriert.


Familie Kola besteht aus insgesamt 5 Personen. Der Vater geht ebenfalls einer geregelten Arbeit nach und zahlt, wie auch Frau Kola und jeder andere Arbeitnehmer, seine Steuern und Abgaben an den deutschen Staat. Die Kinder, 2 Jungen und 1 Mädchen, haben die deutsche Sprache sehr gut gelernt und gehen hier zur Schule, bzw. absolvieren eine Ausbildung. Privat engagieren sie sich unter anderem bei der Freiwilligen Feuerwehr. Nunmehr wird die Tochter in Kürze 18 Jahre alt, und wie wir erfahren haben, sind die abschiebenden Maßnahmen, zurück in ihr Heimatland Albanien, von der Ausländerbehörde des Kreises Ostholstein bereits eingeleitet worden. Das bedeutet, dass Familie Kola in Kürze in ihr Heimatland ausgewiesen wird.

 

Für die Senioreneinrichtung und die dort lebenden Senioren bedeutet dieses, dass man von jetzt auf gleich, ohne vorherige Ankündigung, auf eine Arbeitsleistung von Frau Kola verzichten muss, da diese abgeschoben wird.


Auch wenn das Land Albanien heute wieder stabiler erscheint, so hat sich Familie Kola vollwertig in das soziale System der Bundesrepublik Deutschland integriert. Sie sorgen für sich selbst und zahlen, wie schon erwähnt, ihre Steuern und Abgaben an den deutschen Staat und nehmen keine weiteren Leistungen in Anspruch.

 

Diese Ausweisung, besonders vor dem Hintergrund, dass die in der Einrichtung lebenden Senioren Vertreibung und Flucht selbst erleben mussten, stößt auf großes Unverständnis bei den Senioren. Sie können, wie keine der nachfolgenden Generationen, nachvollziehen, was es heißt, vertrieben und heimatlos zu sein. (Siehe Artikel der Lübecker Nachrichten vom 17.09.2018 weiter unten)

 

Eine neue Existenz und Heimat incl. Arbeitsstellen ist nun Haffkrug für Familie Kola geworden, und nunmehr sollen sie wieder vertrieben werden. Das darf nicht geschehen!!


Daher beantragen wir ein Bleiberecht für Familie Kola und hoffen auf Ihre Mithilfe, damit diese Familie hier in unserem Land bleiben kann. Wir sind bereit, Frau Kola eine Ausbildung zu ermöglichen, um sie künftig als Fachkraft zu beschäftigen. In Hinblick auf den derzeitigen Fachkräftemangel, der auch aufgrund der allgemeinen schlechten Arbeitsmoral in unserem Land Realität ist, gibt es Flüchtlingsfamilien wie Familie Kola, welche dankbar unseren Senioren einen schönen Lebensabend bereiten möchten.

 

Es ist die Generation von Senioren, die unser Land nach dem Krieg mühselig wiederaufgebaut hat, und die es verdient, gut versorgt zu werden. Bisher ist es uns als Einrichtung nicht gelungen, entsprechende freie Stellen in den Bereichen an deutsche Arbeitnehmer zu vermitteln.
 

All das gilt es in diesem besonderen Fall zu berücksichtigen, und dafür setzen wir uns ein.

 

J. Plötzner Geschäftsführer

27.09.2018 - Unsere heutige MEDIENINFORMATION zur gestrigen Sitzung der Gemeindevertretung und dem Fall der von Abschiebung bedrohten Familie K. aus Haffkrug

Die Gemeindevertretung der Gemeinde Scharbeutz hat im Fall der von Abschiebung bedrohten Familie K. aus Haffkrug gestern auf Antrag der SPD Scharbeutz folgenden EINSTIMMIGEN Beschluss gefasst:

 

„Die Gemeindevertretung der Gemeinde Scharbeutz fordert den Bürgermeister auf, sich bei den zuständigen Stellen dafür einzusetzen, dass der Familie K. in unserer Gemeinde eine Bleibeperspektive eröffnet wird.

 

Ferner unterstützt die Gemeindevertretung die laufende Online-Petition der Kurpark-Residenz Haffkrug mit der eine drohende Abschiebung verhindert werden soll.“

 

Im Kern dieses Antrages, den Gemeindevertreter Joerg Schimeck für die SPD-Fraktion Scharbeutz eingebracht und begründet hat, war die Unterstützung dieses besonderen Falls von Familie K. aus Haffkrug, denn trotz erheblicher Integrationsbemühungen und der Berufstätigkeit beider Eltern droht der Familie aktuell die Abschiebung zurück nach Albanien, wie ja auch mehrfach in der Tagespresse und den sozialen Netzwerken zu entnehmen war.

 

Besondere Erwähnung fand in der Begründung von Joerg Schimeck natürlich die in der letzten Legislaturperiode von den politischen Kräfte aus CDU, FDP, WUB, BÜNDNIS 90 / GRÜNE und SPD im Sommer 2015 aufgestellte und öffentlich bekundete Willkommenskultur für jeden der Gemeinde Scharbeutz zugewiesenen Flüchtling. Zielsetzung damals wie auch heute war und ist, für diese Menschen einen Platz inmitten unserer Gesellschaft zu schaffen.

Dieses hat die Scharbeutzer Politik gestern eindrucksvoll im gemeinsamen Schulterschluss unter Beweis gestellt!

 

Einen besonderen Dank möchte die SPD Scharbeutz an die politischen Vertreter aller Parteien richten, die den gestrigen Beschluss einstimmig mitgetragen haben!

 

Joerg Schimeck
-Gemeindevertreter-

 

14.12.2016 - TOP 24 - Einbringung des Wirtschaftsplans 2017 für den Tourismus-Service Scharbeutz in die Sitzung der Gemeindevertretung am 14. Dezember 2016

Herr Bürgervorsteher,

meine Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

sehr gerne bringe ich als Vorsitzender des Ausschuss für Tourismus auch wieder den Wirtschaftsplan 2017 des Tourismus-Service in die Gemeindevertretung ein.

 

Dieser wurde in der Sitzung vom 30. November 2016 einstimmig bei wenigen Enthaltungen der Gemeindevertretung zur Annahme empfohlen.

 

Der Wirtschaftsplan 2017 schließt im Erfolgsplan für das bevorstehende Haushaltsjahr sowohl in den Erträgen als auch in den Aufwendungen mit jeweils 4.982.150,00 EUR ausgeglichen ab.

 

Die Ansätze im Ertragsbereich sind den tatsächlichen Erträgen des Jahres 2016 angepasst und insbesondere in den Einzelpositionen

 

  • Tourismusabgabe
  • Tourismusbeitrag und
  • Parkplätzen

erhöht worden, um nur die größten Einnahmenpositionen hervorzuheben.

 

Aber auch in den Ausgaben sind Anpassungen gegenüber dem Wirtschaftsplan 2016 zu erkennen:

 

So haben wir den Haushaltsansatz der Instandhaltungen, wie bspw. für die Poller am Strand, Strandpaletten in den Zugängen, den Austausch einzelner Duckdalben am Strand, die Erneuerung diverser Holzflächen entlang der Promenade, die Erstellung eines Gutachtens für die Sanierung der Seebrücke Haffkrug

 

oder auch die zusätzlich ab 2017 beschlossene Zuführung an die TALB zur Fortschreibung der Tourismusstrategie (über diese 213.000 Euro haben wir gerade im letzten Tagesordnungspunkt beraten) erhöht mit nunmehr insgesamt 883.000 € Euro

 

Zusätzlich haben wir eben über die 2. und die 6. Nachtragssatzung beschlossen und die Kalkulationen des Tourismusbeitrages und der Tourismusabgabe hinsichtlich der eindeutigeren Aufteilung des umlagefähigen Aufwandes für das Jahr 2017 veränderten Deckungsanteilen neu aktualisiert.

 

Im Vermögensplan, der in Einnahmen und Ausgaben ein Volumen von 3.699.500,00 EURO vorsieht, sind im Einzelnen folgende Investitionen vorgesehen:

 

  • Die Errichtung eines neuen Müllkonzeptes mit vorerst 6 Unterflursystemen an den neuralgischen Punkten unserer Strandpromenade für insgesamt 60.000 Euro
  • Die Umrüstung der Promanadenbeleuchtung auf LED-Technik in Höhe von 80.000 Euro mit einer Förderung in Höhe von 20.000 Euro
  • Die voraussichtliche Restfinanzierung für den Neubau des Kurparkhauses Haffkrug inkl. der Küchenausstattung mit 1.150.000 – hier stehen bereits 400.000 Euro aus 2015 bereit

  • Zusätzliche Gelder in Höhe von 65.000 Euro für die Fertigstellung des Sanitärgebäudes im Kurpark Haffkrug

  • 67.000 Euro für drei weitere feste DLRG-Stationen im Strandbereich
  •  125.000 Euro zum Umbau der Küchensituation inkl. Lagerräume in der Scharbeutzer DLRG-Unterkunft
  • Weitere 100.000 Euro für die im Tourismusausschuss beschlossene konventionelle Bauweise inkl. Klinkerverblendung für die Neuerrichtung der beiden abgebrannten Sanitärgebäude am Waldweg und an der Strandwiese in Haffkrug
  • Planungskosten in Höhe von € 15.000 für einen neuen Skaterpark an der Pönitzer Chaussee in Scharbeutz

  • Wir bekommen eine Ladesäule für E-Mobilität für 8.500 €, hier steht eine Förderung in Höhe von € 5.000 durch das Land Schleswig-Holstein entgegen.
  • 170.000 € geben wir für die Herrichtung des Parkplatzes im WALDWEG Haffkrug aus, diese Maßnahme ist in den Vorjahren bereits mehrfach geschoben worden.

  • Für die Neuerrichtung des Parkplatzes am Hamburger Ring im Anschluss an den momentan durch einen privaten Investor zu errichtenden Wohnmobilhafen Scharbeutz sind 1.050.000 Euro vorgesehen
  •  Und wir würden gerne den Haffkruger Fischereilehrpfad für 60.000 Euro neugestalten, dieser Ausgabe stehen aber auch Einnahmen in Höhe von 85 %, sprich 51.000 € als Förderung aus dem Europäischen Meeres- und Fischereifond entgegen
  • Darüber hinaus sehen die Bereiche BETRIEBS- und GESCHÄFTSAUSSTATTUNG sowie INFORMATIONSBESCHILDERUNG in unserer Gemeinde Ausgaben in Höhe von 55.000 € vor.

  • Die Tilgung der langfristigen Kredite ist in 2017 mit insgesamt 669.000 € vorgesehen.

Zur Umsetzung der vorgestellten Maßnahmen ist eine Nettokreditaufnahme in Höhe von rd. 3,153 Mio. erforderlich.

 

Meine Damen und Herren, es darf auch zukünftig bei der weiteren touristischen Entwicklung unserer Gemeinde keinen Stillstand geben, auch im Hinblick auf den Vergleich, den touristischen Wettbewerb und die Positionierung unserer Tourismusgemeinde Scharbeutz am Markt im Vergleich zu allen anderen Urlaubs-Destinationen.

 

Dieses bedeutet nicht, sinnlos zu investieren, sondern mit Augenmaß, konstruktiven Beratungen und sorgfältiger finanzieller Ausstattung unter Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten planvoll die touristische Infrastruktur unserer Gemeinde Scharbeutz weiter zu entwickeln!

 

Abschließend möchte ich mich von dieser Stelle aus für die gute und konstruktive Zusammenarbeit sowohl im Ausschuss als auch mit der Verwaltung sehr herzlich bedanken.

 

Mein persönlicher Dank geht auch in diesem Jahr für die stets kompetente Vorbereitung und Durchführung aller Tourismusausschusssitzungen an Herrn Hinrichsen und Frau Utermark – Herr Bürgermeister Owerien ist so nett und gibt diesen Dank bitte weiter.

 

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit, wünsche allen besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins NEUE Jahr und bitte um Zustimmung zum Wirtschaftsplan 2017 des Tourismus-Service Scharbeutz!

14.12.2016 - TOP 23 - Rede zur Fortschreibung der Tourismusstrategie in der Tourismusagentur Lübecker Bucht

Herr Bürgervorsteher,

meine Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

die SPD-Fraktion wird sich bei der Abstimmung über die Fortschreibung der Tourismusstrategie Lübecker Bucht enthalten.

 

Wir sehen, dass in der Tourismus-Agentur jetzt gute Arbeit geleistet wird, seit der Führungsstab an Herrn Rosinski überging.

 

Allerdings wird ab 2017 der Zuschuss über den Finanzierungsschlüssel um 213.000 € höher!

 

Hier erinnern wir an die Gründungsberatungen der TALB, als uns immer gesagt worden ist, dass diese Zuschüsse sinken werden.

 

Es bleibt zu hoffen, dass diese Zuschüsse sich in den nächsten Jahren nicht noch weiter steigen werden.

 

Zuschüsse der TALB in 5-stelliger Höhe für externe Anbieter von Großveranstaltungen sollten, wovon wir ausgehen, ausgiebig geprüft werden, sprich ein Finanzierungsplan sollte der TALB vorgelegt werden!!!

 

Ebenso sollte, falls es dazu kommen wird, bei Gesprächen mit der Gemeinde Timmendorfer Strand gut überlegt werden, welche Kriterien zum Beitritt in die LTO TALB erfüllt sein müssen.

 

Es dürfen keine weiteren Nachteile für unsere Orte entstehen!

Herzlichen Dank!

23.11.2016 - Einführung der Sekundarstufe II an der Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz mit einer Gegenstimme beschlossen!

Es ist schon erstaunlich und für mich absolut nicht nachvollziehbar, dass die WUB-Fraktionsvorsitzende Anja Bendfeldt neben ihrer Ablehnung zum TOP "Einführung einer Sekundarstufe II an der Grund- und Gemeindschaftsschule Pönitz (GGS)" in der entsprechenden Sitzung der Gemeindevertretung auch im einen Tag später stattgefundenen Finanzausschuss einen Großteil der im Haushaltsentwurf für die Pönitzer Grund- und Gemeinschaftsschule stehenden Mitteln nicht zugestimmt hat.


Bei der Abstimmung in der Gemeindevertretung war sie die einzige der Gemeindevertretung, die mit NEIN gestimmt hat (die restlichen drei Mitglieder der WUB enthielten sich zumindest der Stimme).

 

Es muss Frau Bendfeldt doch klar sein, dass die Grund- und Gemeinschaftsschule Pönitz einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für den Ort Pönitz darstellt, zumal sie mit ihrem Post- und Schreibwarenartikelshop sicherlich auch von der unmittelbaren Nähe zur Schule profitiert.

 

Sicherlich ist ein Großteil der Kreidetafeln jetzt dem medialen Zeitalter gewichen, nichtsdestotrotz werden Schreibartikel auch weiterhin in allen Varianten an der Schule benötigt, so dass der Widerstand der WUB-Gemeindevertreterin noch abstruser erscheint.

Die stattgefundenen Vorbereitungen sowohl im Sozial- und Kulturausschuss der Gemeinde Scharbeutz als auch in der zu diesem Thema einberufenen Arbeitsgruppe, die die Maßnahme der Sekundarstufe II ständig begleiten soll, sowie selbst die Beratungen in der Schulkonferenz, an deren Ende das einstimmige Votum von Eltern, Schülern und Lehrern stand, wurden von Frau Bendfeld und der WUB infrage gestellt.

 

Schon heute ist die GGS Pönitz ein Erfolgsmodell und mit ihr und den investierten Geldern investieren wir in unsere Zukunft: unsere Kinder, Schüler und Jugendlichen!

 

Abgesehen davon werden von den investierten Geldern auch Vermögenswerte dagegengestellt, was man bei den Geldern, welche wir in der Gemeinde Scharbeutz manches Mal ausgeben, nicht immer sagen kann.

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Lesen Sie hier die Berichterstattung von Christina Düvell-Veen, Lübecker Nachrichten:
ln - SEK II Pönitz.pdf
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23.11.2016 - Auch wir Scharbeutzer Gemeindevertreter brechen das Schweigen

Am Mittwoch, 23.11.2016, setzten auch wir Scharbeutzer Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertreter geschlossen ein Zeichen gegen Gewalt.

 

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25.11. bat die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde, Tanja Gorodiski, alle Mitglieder der Gemeindevertretersitzung bereits vorab, gemeinsam mit dem Bürgermeister, Volker Owerien, und ihr öffentlich  auf das Hilfetelefon aufmerksam zu machen.

 

Unter dem Motto „wir brechen das Schweigen“ positionieren sich derzeit viele Menschen in ganz Deutschland ganz klar gegen Gewalt. Diese Statements werden vom Hilfetelefon gesammelt und veröffentlicht. Das Motto wurde gewählt, weil das Thema oft verschwiegen wird.

 

Es soll Mut gemacht werden, darüber zu reden. Das Hilfetelefon bietet unter der Nummer 08000  116 016 kostenlos, anonym und vertrauliche Hilfe in fünfzehn verschiedenen Sprachen  für Frauen, aber auch für besorgte Freunde, Angehörige oder Nachbarn, die unsicher sind, ob und wie sie helfen können.

 

Um weiterhin auf das Hilfetelefon und die Möglichkeiten hinzuweisen, gibt es bereits seit einigen Tagen an der Info des Bürgerhauses Scharbeutz Infomaterial und Kugelschreiber, Schlüsselbänder und andere Werbemittel kostenlos zum Mitnehmen. Manchmal ist es schon eine Hilfe, einfach einen Kugelschreiben  zu haben, um diesen ggfs. an eine betroffene Person weiterzugeben.

 

Dieser Service wird auch in den nächsten Tagen angeboten.

16.12.2015 - Meine für die heutige Gemeindevertretersitzung vorbereitete Rede zum Einbringen des Wirtschaftsplans 2016 des Tourismus-Service Scharbeutz

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