Durch die Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro verdienen 209.535 Beschäftigte in Schleswig-Holstein mehr Geld


Zu der ab dem 1. Oktober 2022 geltenden Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro erklärt die SPD-Landesvorsitzende Serpil Midyatli:

„Ein Jahr nach der gewonnenen Bundestagswahl löst die SPD ein zentrales Wahlversprechen ein. Von der ab Samstag geltenden Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro profitieren 6,6 Millionen Frauen und Männer in Deutschland. In Schleswig-Holstein werden nach aktuellen Berechnungen der Hans-Böckler-Stiftung 209.535 Beschäftigte eine Gehaltserhöhung bekommen.

Die Erhöhung des Mindestlohns ist für uns als SPD eine Frage des Respekts. Denn wer hart arbeitet, muss auch davon leben können. Klar ist: Der Mindestlohn ist eine untere Haltelinie. Gerade angesichts der hohen Inflation müssen die Löhne weiter steigen. Dafür sorgen starke Gewerkschaften mit Tarifverträgen. Unser Ziel bleibt deshalb die Stärkung der Tarifbindung. Dafür wollen wir in Schleswig-Holstein wieder ein Tariftreue-Gesetz einführen, das die von der CDU geführte Landesregierung 2018 abgeschafft hat. Mit einem Tariftreuegesetz können wir dafür sorgen, dass öffentliche Aufträge nur an Unternehmen gehen, die gute Löhne zahlen.“

Die Daten der Hans-Böckler-Stiftung zu den regionalen Auswirkungen des Mindestlohns lassen sich bis auf Kreise und Städte heruntergebrachten hier abrufen: Mindestlohnanhebung – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut (wsi.de)