Nutzung der Corona-Warn-App zum Check-in erlauben


Zur Nutzung der Corona-Warn-App als Alternative zur Luca-App erklärt Enrico Kreft als Sprecher des Arbeitskreises Digitale Gesellschaft und Beisitzer im SPD-Landesvorstand:

„Das passt zu Schleswig-Holstein: Die Corona Warn App ist Open-Source und datensparsam. Gleichzeitig ist sie ist beste Datensammlung, die wir haben. Genauer als die Kontaktzeit zwischen zwei Bluetooth Geräten können wir gar nicht messen, wie viel Zeit Personen im direkten Kontakt verbracht haben. Wir müssen dieses Potential der Corona-Warn-App ausschöpfen. Die Menschen müssen sie als vertrauenswürdige Alternative zur kommerziellen Luca-App nutzen dürfen.

Die bisherige Sammlung von Kontaktdaten in Restaurants und Geschäften ist nur ein schlechter Ersatz, mangels besserer analoger Möglichkeiten. Diese Krücke soll durch die Luca-App digitalisiert werden. Damit weiß Luca dann, wer ungefähr wann in welchem Restaurant war. Aber ob die Personen einander überhaupt getroffen haben, weiß sie nicht. Das kann nur die Corona Warn App erfassen. Sie verzichtet zudem auf die zentrale personenbezogene Sammlung der Bewegungsdaten aller Nutzerinnen und Nutzer, auf die die Luca-App angewiesen ist.

Jetzt hat die Corona Warn App auch die Möglichkeit des Check-ins bekommen. Die Benutzerinnen und Benutzer können damit für sich erfassen, wo sie waren und an welchen Veranstaltungen sie teilgenommen haben. Für die Pandemie-Prävention ist das die beste Lösung. Die Landesregierung muss ihre Verordnung daraufhin anpassen.“