Das Jobticket kommt, doch es bleiben viele Fragen offen

Kai Vogel: Es darf nicht sein, dass nur diejenigen in die Gunst dieses Tickets kommen, wenn sie in einer Firma mit mindestens fünf Beschäftigten arbeiten.


Zu der Berichterstattung in den Medien, dass es eine Einigung bei der Einführung zum Jobticket gegeben habe, erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel:

„Es ist gut, wenn das Jobticket nun endlich kommt, doch es bleiben viele Fragen offen. Wichtig ist, dass eine Lösung für alle Pendlerinnen und Pendler gefunden wird. Es darf nicht sein, dass nur diejenigen in die Gunst dieses Tickets kommen, wenn sie in einer Firma mit mindestens fünf Beschäftigten arbeiten. Denn es ist ungerecht, wenn jemand, der alleine oder nur zu zweit in einer Firma arbeitet, der Landesregierung nicht gleich viel wert ist, wie die in einem großen Betrieb. Wenn Behörden, wie die Ministerien in dieses Jobticket aufgenommen werden, begrüßen wir dies, doch auch hier müssen alle Beschäftigten des öffentlichen Dienstes gleichbehandelt werden. Über 26.000 Lehrkräfte und auch die Polizisten, die keine Uniform tragen, sind wohl wieder nicht dabei. Ob für alle Auszubildenden die gleichen Konditionen gelten, scheint fraglich. Kostenfreier Nahverkehr ist das Ziel der SPD, doch wenn Kostenfreiheit gilt, muss sie überall gelten.”

Kai Vogel